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Landespensionisten- und Pflegeheim Hainburg

Hainburg, NÖ

Leistungsumfang: Planung, Bauaufsicht
Laufzeit: 2007-2009

Das Landespensionisten- und Pflegeheim Hainburg wurde in den Jahren 2007 bis 2010 durch einen Neubau erweitert und im Bestand völlig erneuert. Dies ermöglichte auch eine Neugestaltung der Außenbereiche. Im Mittelpunkt der Gestaltung standen die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner, um ihnen einen alltagstauglichen Zugang zu den Außenanlagen zu ermöglichen.

Eine zentrale Rolle spielte vor allem das Wohl der BewohnerInnen, ohne ästhetische Kriterien hintan zu stellen. Es wurde versucht, in jedem Bereich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Patienten einzugehen, wie z.B. rollstuhlgerechte Wegoberflächen, Rampen etc. Der Besuch der Außenanlagen soll fester Bestandteil des Heimalltages sein, der den BewohnerInnen ermöglicht, einen würdigen Lebensabend zu verbringen. Dass die einzelnen Bereiche auch zu Therapiezwecken genutzt werden können, war ein besonders wichtiger Planungsaspekt. Nicht nur passives Konsumieren, sondern vor allem aktives Erleben wird großgeschrieben. Die alten Menschen sollen im Zuge von Aktivierungstherapien mittels diverser Gestaltungselemente wie etwa Erinnerungspflanzen motiviert werden.

Der Anlagenkomplex gliedert sich in folgende Kernbereiche:

  • Einen Innenhof mit Holzdeck und Pflanzenbeeten – Therapiehof
  • Ein U-förmiger Hof im östlichen Teil der Außenanlage – Nutzgarten
  • Die westliche Außenanlage – Flaniergarten

Obwohl die erwähnten Teilbereiche völlig unterschiedliche Gestaltungskonzepte aufweisen, gibt es doch verbindende Aspekte. Einerseits ist eine klare, reduzierte Gestaltung zu erkennen, welche mit der modernen Fassadengestaltung des Neubaus harmoniert. Andererseits führt ein roter Faden durch beinahe alle Gartenräume: ein Grasband, das sich von der Hauskapelle bis zum repräsentativen Beet vor dem Haupteingang zieht. Dieses Grasband symbolisiert die nahe Donau als Lebensader der Landschaft. Der Beginn auf Ebene der Heimkapelle weist auf die Bedeutung der Religionen für die Menschen hin. Diese ist im letzten Lebensabschnitt meist besonders hoch.

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