Schubertplatz

Gmünd, NÖ

Leistungsumfang: Detailplanung, Bauaufsicht
Laufzeit: 1999-2007

Im letzten Jahrzehnt wurde dieser lindenbestandene Platz aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts neu gestaltet. Begonnen wurde 2000 mit dem Vorplatz eines Genossenschaftswohnbaues, der bis dahin als Parkplatz genutzt worden war.

Es sollte ein vielfältig nutzbarer, offener Bereich entstehen, der sowohl Ruhe- als auch Spielmöglichkeiten bietet und für kleinere Veranstaltungen und Feste nutzbar sein soll.

Sitzbänke wurden dem schützenden Gebäude zugeordnet und mit Duftsträuchern hinterpflanzt, die durch Bodenscheinwerfer beleuchtet werden. Davor schließt ein offener, flexibel nutzbarer Platz an, der durch ein flaches Wasserbecken mit Sitzstufe begrenzt wird. Die als Umrandung und im Becken verwendeten Granitplatten stammten ursprünglich vom Gmünder Stadtplatz und sollen als symbolische Verbindung zwischen den beiden, durch die Bahnlinie stark getrennten, Stadtteilen dienen. Unterwasserscheinwerfer bewirken bei Dunkelheit eine leuchtende Wasserfläche. Die Spritzdüsen erzeugen eine Geräuschkulisse, die den Verkehrslärm dämpfen soll.

Eine niedrige Betonmauer soll den Platz räumlich fassen und die Sicherheit der Fußgänger erhöhen. Die eingelassenen Scheinwerfer beleuchten den Gehweg.

Der übrige Platz wurde in zwei Etappen 2006 und 2007 erneuert. In Erinnerung an den Komponisten Schubert wurden zwischen hochwertige Betonplatten schmale Streifen aus dunklen Betonsteinen als Notenlinien eingebaut, die auch als optische Verbreiterung des langgestreckten Platzes dienen. An einzelnen Stellen des Platzes symbolisieren quadratische Platten Noten, die die ersten Takte des „Forellenquintetts“ symbolisieren

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